Manes Kartagener-Preis

Manes Kartagener war der erste Namensgeber für die Diagnose, die später den Namen Primäre Ziliendyskinesie erhielt. Er hat bereits 1935 erstmals den Zusammenhang zwischen einem Situs inversus und der chronischen Bronchitis beschrieben.

Wegen seiner Pionierleistungen in der Entdeckung der Krankheit verleiht der Verein periodisch den Manes Kartagener-Preis für herausragende Arbeiten in der Erforschung von PCD

Am 25. April 2026 wurde der Manes Kartagener-Preis 2026 an Dr. Raphael Ewen aus Hannover verliehen. Er wurde ausgezeichnet für seine Arbeit "Primary Ciliary Dyskinesia in Adult Bronchiektasis" (Bronchiektasen bei erwachsenen PCD-Patient*innen). Darin untersucht er die Daten des Deutschen Bronchiektase-Registers in Bezug auf die Besonderheiten der PCD-Betroffenen darin.

Der medizinische Beirat und der Vorstand gratulieren Raphael Ewen ganz herzlich zum Preis und der hervorragenden Arbeit dazu und wünscht ihm auf seinem weiteren Forschungsweg alles Gute. Er hat seine Arbeit beim PCD-Kongress in Heidelberg anschließend an die Preisverleihung dem Publikum präsentiert.

(Foto von links: Yvonne Sikora, Dr. Raphael Ewen, Steffanie Böhm)

 

Frühere Preisträger des Manes Kartagener-Preises

2022: Dr. med. Cordula Koerner-Rettberg, Marien-Hospital Wesel
          & Dr. med. Florian Singer, Kinderklinikum Graz
Titel der Arbeit: «Lung clearance index predicts pulmonary exacerbations in individuals with primary ciliary dyskinesia: A multicentre cohort study»

2019: Dr. Jessica Rademacher, Dr. Sabine Dettmer, Münster
Arbeit zum Thema „Computed tomography in adult patients with primary ciliary dyskinesi: Typical imaging findings“

2017: MD-PhD Myrofora Goutaki, ISPM Universität Bern
"The international primary ciliary dyskinesia cohort (iPCD Cohort): methods and first results"

2011: Dr. med. Peter Ahrens

2006: Prof Dr. Heymut Omran (heute Klinik Münster)